Ruprecht-
Karls-Universität Heidelberg
Medizinische Fakultät Mannheim

Aufgabe 2, Antwort E:

Welche der folgenden Mengen stellen zufällige Stichproben dar (ausgewählt werden 2000 aus 20.000 Anästhesien)?

  1. 1.  alle Anästhesien, für die bestimmte Oberärzte verantwortlich sind
  2. 2.  alle Anästhesien, die an Patienten durchgeführt werden, deren Nachnamen mit einem der Buchstaben A-C beginnen
  3. 3.  alle Anästhesien von Patienten, deren Geburtsdatum im Pass der 1., 2. oder 3. eines Monats ist
  4. 4.  alle Anästhesien, die von der allgemeinchirurgischen Klinik durchgeführt werden
  5. 5.  alle Anästhesien von Patienten im Alter zwischen 20 und 29 Jahren
  6. 6.  alle Anästhesien, die montags durchgeführt werden

Keine Stichprobe ist zufällig.



Genau!!! Dies ist die richtige Antwort, denn zufällig bedeutet: jedes Element der Grundgesamtheit hat dieselbe Chance, in die Stichprobe zu gelangen.

Damit ist eigentlich klar, dass keine dieser Stichproben zufällig ist; sie sind alle systematisch. Man darf deshalb auch nicht annehmen, dass sie repräsentativ für die Menge aller Anästhesien sind.



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